• Bienen scheiden ein wachsartiges Sekret, das überwiegend aus Fettsäureestern besteht, aus, welches sie zum Bau ihrer Waben nutzen.[1] Die Waben brauchen die Bienen für die Aufzucht der Larven und die Lagerung der Pollen bzw. des Honigs.[2] Für die Gewinnung des Bienenwachsen werden den Bienen die Bienenwaben entwendet, vom Honig befreit und geschmolzen. Das Rohwachs wird im Anschluss bis zur Lebensmittelqualität gereinigt.[1] Danach wird das Wachs als gebleichtes weißes Wachs (Cera Alba) oder gelbes, ungebleichtes Wachs (Cera Flava) in den unterschiedlichen Industrien vielseitig verwendet, z.B. als geschmeidig machende Substanz und Emulgator in Kosmetika oder als Füll-, Überzugs- und Trennmitteln in Lebensmitteln wie Fruchtgummis. Außerdem wird das Wachs in Kerzen, Ölkreiden, Wachsstiften und Modelliermasse verwendet sowie in Polituren, Imprägnierungen und Beschichtungen aller Art u.v.m.[2]

    Bienenwachs ist ein Zusatzstoff, der gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt ist.

    Einzelnachweise
    1. a b 901 Bienenwachs – Zusatzstoffe-Online (Zugriff am 26.11.2020)
    2. a b Reuben, P. und Thomsen, L. (2012): Veganissimo 1 – tierliche inhaltsstoffe & ihre alternativen. Kiel: Sicht Verlag. S. 18

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